Nicht jede Wetterstation misst dasselbe und nicht für jedes Zuhause werden dieselben Funktionen benötigt. Ein wichtiges Auswahlkriterium ist deshalb der Umfang der erfassten Wetterdaten. Je nach Modell werden beispielsweise Wind, Niederschlag, Außentemperatur, Helligkeit und Sonneneinstrahlung erfasst und miteinander kombiniert.
Auch die Helligkeitsmessung unterscheidet sich je nach Modell. Wetterstationen können über einen oder mehrere Helligkeitssensoren verfügen, die unterschiedliche Himmelsrichtungen erfassen. Das ermöglicht beispielsweise eine gezielte Beschattungssteuerung für verschiedene Gebäudeseiten.
Einige Wetterstationen verfügen zusätzlich über GPS. Damit können Standort, Datum und Uhrzeit bestimmt und daraus der aktuelle Sonnenstand mit Sonnenhöhe und Azimut berechnet werden. So kann die Beschattung gezielt dort aktiviert werden, wo die Sonne tatsächlich auf die Fassade trifft. Das verhindert unnötiges Beschatten und ermöglicht eine präzisere, dem Sonnenverlauf folgende Steuerung.
Für die Windmessung kommen ebenfalls verschiedene Verfahren zum Einsatz. Die Windgeschwindigkeit kann beispielsweise mechanisch mit einem Schalenanemometer oder elektronisch erfasst werden. Die Messverfahren unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Bauweise und Einsatzmöglichkeiten.
Auch Gehäuseform und Montagemöglichkeiten unterscheiden sich. Je nach Gehäuse und Modell kann die Wetterstation beispielsweise an der Fassade, auf dem Dach oder an einem Mast montiert werden. Welche Bauform geeignet ist, hängt vom Gebäude, dem Montageort und den benötigten Messwerten ab.
Schließlich muss die Wetterstation zum eingesetzten Steuerungs- oder Bussystem passen. Elsner Elektronik bietet Wetterstationen für unterschiedliche Systeme und Schnittstellen an, darunter KNX, RS485, Modbus und BACnet. Die Wetterdaten werden darüber an die jeweilige Steuerung übermittelt und können dort für Automationen genutzt werden.