Rasensprenger bewässert Rasen mit Pflanzen im VordergrundRasensprenger bewässert Rasen mit Pflanzen im Vordergrund

Den Garten smart bewässern mit Jardana

Automatische Bewässerung für gesunde Pflanzen – mit und ohne KNX

In der Gebäudeautomation spielen Effizienz und der gezielte Einsatz von Ressourcen eine zentrale Rolle – von der Heizungsregelung bis zur Beschattungssteuerung. Die Bewässerung von Außenanlagen wird dabei häufig nicht mitgedacht und als separate Lösung umgesetzt.

Gerade hier liegt jedoch ein relevanter Hebel: Durch die Einbindung in die Gebäudeautomation lässt sich die Bewässerung bedarfsgerecht steuern, vorhandene Sensorik nutzen und der Wasserverbrauch gezielt reduzieren.

Jardana setzt hier an und erweitert die Gebäudeautomation um eine integrierte Bewässerungslösung. Durch die Integration in ein KNX-System wird die Bewässerung dabei nicht mehr isoliert betrachtet, sondern Teil der Gesamtlogik eines Projekts. Unterschiedliche Außenbereiche können differenziert berücksichtigt und in bestehende Steuerungs- und Regelkonzepte eingebunden werden.

Gleichzeitig entsteht die Möglichkeit, vorhandene Sensorik systemübergreifend zu nutzen: Wetterdaten, Bodenfeuchte und weitere Zustände fließen in die Bewässerungsentscheidung ein, statt unabhängig voneinander zu arbeiten.

Dadurch wird die Bewässerung nicht nur automatisiert, sondern in die gleiche Logik überführt wie andere Gewerke – mit dem Ziel, Ressourcen gezielt einzusetzen und das System als Ganzes effizienter zu betreiben.

Damit wird die Bewässerung zu einem funktionalen Bestandteil der Gesamtlogik – mit klaren Vorteilen für Effizienz und Ressourceneinsatz.

Jardana im Online Shop
Übersicht

Welche Vorteile bietet Jardana?

Für Systemintegrator:innen

  • Integration in KNX-Projekte mit Nutzung vorhandener Sensorik und Logikfunktionen
  • Erweiterung der Gebäudeautomation um eine gewerkeübergreifende Bewässerungssteuerung
  • Flexible Einbindung: sofort oder nachträglich in bestehende Systeme integrierbar
  • Trennung von Inbetriebnahme (App) und Systemintegration (KNX) ermöglicht klare Projektabläufe

Für Nutzer:innen

  • Bedarfsgerechte Bewässerung durch Bodenfeuchtesensoren statt starrer Zeitpläne
  • Reduzierter Wasserverbrauch durch gezielte Steuerung
  • Einfache Einrichtung und Bedienung per App oder Browser
  • Eigenes WLAN für unabhängigen Betrieb, auch ohne bestehende Infrastruktur

Für Landschaftsgärtner:innen

  • Plug-and-Play-System mit schneller Inbetriebnahme in der App
  • Hochwertige Ventiltechnik für zuverlässigen Betrieb
  • Einfache Installation und gute Zugänglichkeit für Wartung
  • Praktische Funktionen wie einfache Winter-Entleerung
Funktionsweise

Wie funktioniert Jardana?

Jardana steuert die Bewässerung über eine zentrale Einheit mit vier integrierten Ventilen. Jedes Ventil versorgt eine eigene Bewässerungszone, sodass unterschiedliche Gartenbereiche wie Rasenflächen, Beete oder Pflanzbereiche getrennt geregelt werden können. Für jede Zone lassen sich individuelle Bewässerungszeiten und -dauern festlegen. Die Steuerung erfolgt über definierte Zeitfenster, innerhalb derer die Bewässerung aktiviert werden kann.

Ergänzend dazu kann die Bewässerung über Bodenfeuchtesensoren bedarfsgesteuert erfolgen. Die Sensoren erfassen kontinuierlich den Feuchtigkeitszustand des Bodens. Wird ein definierter Schwellenwert unterschritten, startet die Bewässerung automatisch. Sobald ausreichend Feuchtigkeit erreicht ist, wird sie wieder gestoppt. Durch diese Kombination aus Zeitsteuerung und Sensorik lässt sich die Bewässerung sowohl planbar als auch bedarfsgerecht realisieren.

In Verbindung mit einem KNX-System kann die Steuerung zusätzlich erweitert werden. Externe Sensoren und Systemdaten – beispielsweise von KNX-Wetterstationen sowie Regen- oder Windsensoren – können in die Logik einbezogen werden.

In KNX-Projekten lassen sich dabei mehrere Einflussfaktoren miteinander verknüpfen. Die Bewässerung kann beispielsweise nur dann freigegeben werden, wenn sowohl der Boden trocken ist als auch keine Regenmeldung anliegt und weitere Bedingungen erfüllt sind.

Dadurch entsteht eine mehrstufige Steuerlogik, bei der die Bewässerung nicht isoliert reagiert, sondern in das Gesamtsystem eingebunden ist.

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Rasensprenger bewässert Rasen in parkähnlichem Garten Rasensprenger bewässert Rasen in parkähnlichem Garten
Bewässerungsarten

Für welche Bewässerungsarten eignet sich Jardana?

Jardana eignet sich für unterschiedlichste Bewässerungsarten – von der Tropfbewässerung im Beet bis zum Rasensprenger für größere Flächen.

Die vier integrierten Ventile ermöglichen die Aufteilung in mehrere Bewässerungszonen. So können Rasenflächen, Beete oder einzelne Pflanzbereiche gezielt versorgt werden.

Für jede Zone lassen sich individuelle Bewässerungszeiten und -dauern festlegen. Dadurch kann die Bewässerung an verschiedene Pflanzen, Bodenarten und Standorte angepasst werden.

Zusätzliche Zeitfenster und bewässerungsfreie Tage unterstützen eine bessere Wasseraufnahme und fördern das Wurzelwachstum. 

In Kombination mit KNX-Sensoren passt sich die Bewässerung zusätzlich automatisch an den tatsächlichen Bedarf an.

Zwei Hände mit Gartenhandschuhen halte einen Bodenfeuchtesensor vor einem Stück RasenZwei Hände mit Gartenhandschuhen halte einen Bodenfeuchtesensor vor einem Stück Rasen
Bodenfeuchtesensoren

Welche Vorteile bringen zusätzliche Bodenfeuchtesensoren?

Bodenfeuchtesensoren sind die Grundlage für eine bedarfsgesteuerte Bewässerung mit Jardana. Im Unterschied zu rein zeitgesteuerten Systemen startet die Bewässerung nicht nach festen Intervallen, sondern nur dann, wenn der Boden tatsächlich zu trocken ist. Sobald ausreichend Feuchtigkeit erreicht ist, wird sie automatisch gestoppt. So wird Wasser gezielt eingesetzt, unnötiges Gießen vermieden und Pflanzen genau bedarfsgerecht versorgt.

Typischerweise wird in jeder Bewässerungszone ein Sensor im Wurzelbereich der Pflanzen platziert und mit der Steuerung verbunden. Auf dieser Basis lassen sich individuelle Schwellenwerte definieren, bei denen die Bewässerung startet oder pausiert.

Welche Einstellungen sinnvoll sind, hängt von Bepflanzung, Boden und Standort ab und kann im laufenden Betrieb angepasst werden.

Passender Bodenfeuchtesensor im Online Shop
Jardana konfigurieren

Die Jardana-App: Einfach bedienen und einstellen

Sie fragen sich, wie Sie Einstellungen an Jardana vornehmen? Ganz einfach: Per App!
Erfahren Sie hier, wie die App aussieht und wie Sie sie konfigurieren.

Hand hält Smartphone mit geöffneter Jardana-AppHand hält Smartphone mit geöffneter Jardana-App
Wichtige Hinweise

Wie integriere ich Jardana in ein KNX-Smart Home?

In wenigen Schritten verbinden Sie Jardana mit Ihrem bestehenden KNX-System.
VORSICHT: Elektrische Spannung! Den Anschluss an KNX muss ein Elektriker durchführen.

Die KNX-Leitung wird in der Elektronik-Einheit angeschlossen. Anschließend kann Jardana wie jedes andere KNX-Gerät in das System eingebunden und über die ETS in Betrieb genommen werden. Der Programmiermodus lässt sich direkt am Gerät oder über die App aktivieren.

KNX und App können parallel genutzt werden: Während die App eine einfache Parametrierung ermöglicht, wird Jardana über KNX in die übergeordnete Gebäudeautomation eingebunden. In der Praxis bedeutet das: Die Bewässerung kann über zentrale Funktionen gesteuert, überwacht und bei Bedarf manuell beeinflusst werden – beispielsweise über Taster, Visualisierungen oder Logikmodule im System. Zusätzlich lassen sich Statusmeldungen anzeigen und Sperrfunktionen umsetzen, etwa während der Gartennutzung oder bei bestimmten Betriebszuständen.

Sensoren und Systemdaten aus dem KNX-System können direkt genutzt werden, ohne dass separate Steuerungen erforderlich sind.

Details zur technischen Einbindung von Jardana in ein KNX-System finden Sie im Handbuch

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