Elsner Podcast Cover Folge #20 mit Jürgen the KayeElsner Podcast Cover Folge #20 mit Jürgen the Kaye

Elsner Podcast Folge #20: KNX + Energieberatung: Wie Sanierung heute smart wird – mit Jürgen the Kaye

Worum geht’s in dieser Folge?

Was haben Energieberatung, Canbus und KNX gemeinsam? In dieser Episode spricht Bastian Elsner mit Energieberater Jürgen the Kaye über smarte Sanierung im Bestand – technisch, strategisch und ganz praktisch.

Jürgen erklärt, warum die größte Herausforderung nicht im Wohnraummangel liegt, sondern in veralteter Infrastruktur – und weshalb der Schlüssel für zukunftsfähige Gebäude in digitaler Planung, flexibler Elektrik und intelligenten Systemen wie KNX liegt.

Es geht um realistische Sanierungsfahrpläne, die Rolle des Energieberaters im Planungsprozess und die Frage, wie man auch das 60er-Jahre-Einfamilienhaus auf ein neues Level hebt – ganz ohne überdimensionierte Technik und Funk-Gimmicks.

Eine Folge für alle, die Bestand nicht als Problem, sondern als Chance sehen – und wissen wollen, wie Smart Building heute auch im Altbau funktioniert.

Jürgen the Kaye

Zur Person

Jürgen the Kaye ist Energieberater mit Ingenieur-Background und Gründer von THE KAYE – Energieberatung & Digitalisierung. Nach fast zwei Jahrzehnten in leitenden Positionen der Automobilindustrie bringt er heute Systemdenken, Planungstiefe und technisches Know-how in die smarte Sanierung von Wohngebäuden ein.

Seine Überzeugung: Zukunftsfähige Gebäude entstehen nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch durchdachte Infrastruktur – digital geplant, flexibel erweiterbar und konsequent smart gedacht.

Ob Canbus oder KNX, ob Sanierungsfahrplan oder smarte Sensorik – the Kaye verbindet klassische Energieberatung mit den Prinzipien moderner Gebäudeautomation. Sein Ziel: Technik verständlich machen, Planungsprozesse modernisieren und den Gebäudebestand zur Ressource der Energiewende machen.

Portrait von Jürgen the Kaye auf grünem HintergrundPortrait von Jürgen the Kaye auf grünem Hintergrund

Transkript der Folge #20

Veröffentlichungsdatum: 18. Dezember 2025

[Bastian Elsner] (0:00 - 1:22)
Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von "Menschen, Lebensräume und Technik", deinem Podcast von Elsner Elektronik. Heute ist eine ganz besondere Folge, denn wir nehmen nicht nur das Finale der zweiten Staffel auf, sondern gleichzeitig auch unseren allerersten Videopodcast. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich gespannt, wie sich das Format dadurch noch mal verändert und vor allem, was das Ganze mit uns macht, wenn man sich nicht nur hört, sondern auch sieht.

Aber genug zur Technik, worum soll es heute gehen? Heute geht es um Energieberatung und die Frage, was das Ganze eigentlich mit KNX zu tun hat. KFW-Förderung, Realität im Bestand, Canbus und was das Ganze mit KNX zu tun hat.

Und die ganz wichtige Frage, haben wir in Deutschland wirklich ein Wohnraumproblem oder ist es doch eher ein Infrastrukturproblem? Genau das wollen wir heute besprechen und zwar mit einem Gesprächspartner, der ursprünglich aus der Automobilindustrie kommt. Heute ist er aber auch als Energieberater unterwegs und hat sich das Thema Smart Building gewissermaßen selbst beigebracht.

Ich freue mich sehr, dass er heute bei uns im Studio ist. Herzlich willkommen Jürgen the Kaye.

[Jürgen the Kaye] (1:22 - 1:46)
Einen schönen guten Morgen, Bastian. Herzlichen Dank für die Teilnahme heute in einem Videocast. Für mich auch ein Erstlingswerk, muss ich zugeben. Und es ist mir eine besondere Freude, weil ich den Eindruck hatte in unseren Vorgesprächen, dass wir sehr viele mentale Gemeinsamkeiten hinsichtlich Smart Building, Innovation für die Zukunft und notwendigen Veränderungen in diesem Bereich haben.

[Bastian Elsner] (1:47 - 2:21)
Das habe ich mir auch gedacht. Ich habe mir das Gefühl, mit dem ich aus dem Vorgespräch rausgegangen bin, war, krass, wir sind auf einer ganz ähnlichen Mission unterwegs, auch wenn wir in relativ unterschiedlichen Branchen verharrt sind. Da gibt es einige Gemeinsamkeiten, über die wir auf jeden Fall mal sprechen sollten.

Wir haben uns ja auf dem KNX Summit dieses Jahr im Sommer in Stuttgart kennengelernt und da haben wir gemerkt, es gibt super, super viele gemeinsame Themen. Vielleicht jetzt einfach mal fangen wir von vorne an. Du hast mir im Vorgespräch schon ein bisschen was über deinen Werdegang erzählt.

Wärst du gewillt, das auch noch ein bisschen mit unseren Zuhörern zu teilen? 

Vom Auto zur Gebäudetechnik: Jürgen the Kaye über seinen Weg in die Energieberatung

[Jürgen the Kaye] (2:21 - 5:29)
Ja, gerne. Ich versuche mich dabei auch kurz zu halten. Ich komme ursprünglich aus dem Automobilbereich. Ich bin Fahrzeugtechnikingenieur, habe in Ulm an der Fachhochschule studiert und die ersten Berührungen zu Smarten Fahrzeugen waren eben damals bereits während des Studiums im Sinne einer Canvas-Themen.

Ich war 30 Jahre im technischen Vertrieb in der Automobilindustrie verantwortlich für meist die großen Kunden, die man üblicherweise so kennt, also für die technischen Vertriebsthemen im OEM-Bereich. Und die besondere Herausforderung dabei ist eben eine massive Partnerschaft mit technischen und kommerziellen rechtlichen Themen und das zog sich bei mir einmal quer durchs Fahrzeug im Sinne Antrieb, Klimasysteme, Beleuchtungssysteme, und du merkst schon, da ist relativ viel immer mit Energie dahinter. Und letztendlich habe ich dann 2019 zugegebenermaßen auch durch ein gesundheitliches Thema so ein bisschen mir die Karten neu gelegt und überlegt, was könnte man dann nach all den Jahren nochmal anders machen.

Und habe dann reflektiert im eigenen Zusammenhang mit dem eigenen Gebäude, Baujahr 73 und den Umbautätigkeiten, es könnte eigentlich ein ziemlich großes Potenzial im Gebäudebereich geben zum Thema Gebäudeautomation, also Smart Building, aber eben auch in den Abläufen, wie komme ich in der Planung dorthin. Weil es für mich so ein, muss ich zugeben, negativ Aha-Erlebnis war, weder eine digitale Planung auf dem Gebäude, ich halte Gebäude für ein sehr komplexes Thema, auch wenn es Einfamilienhäuser sind, vor allem mit der heutigen Technik, und da nur analog und trivial zu planen, halte ich für einen Riesenfehler. Ich mag Planung.

Und dann habe ich lange reflektiert und überlegt, wie könnte man das Ganze angehen und war dann die Erkenntnis für mich, so ein Energieberater, der ist ein bisschen im Epizentrum des Ganzen. Weil die ganzen Einflüsse übers Gebäude letztendlich bei ihm zusammenlaufen. Wenn ich eine Energieberatung machen möchte, ist es erstmal wichtig, ein vernünftiges 3D-Modell des Gebäudes zu haben.

Das kann ich mit Zeichnungen auch machen, aber ja. Anderes Niveau, anderer Stand der Technik. Genau, anderer Stand der Technik.

Spätestens wenn ich dann in meine Simulation des Gebäudes gehe und womöglich mehrere Szenarien durchrechnen möchte und dann auch kostenoptimiert mit meiner Bauherrschaft daran gehe, dann bietet es sich einfach an, vorne anzufangen. Und das war für mich der Auslöser hier eben, in die Schulungen einzusteigen, ziemlich intensiv mich damit zu befassen. Ich muss zugeben, es war so ein bisschen das alte Steckenpferd, Liebe zum Wohngebäude, bevor ich in die Automobilindustrie ging, wieder auszugraben und letztendlich bin ich dann da gelandet.

Und von dort aus ging es dann jetzt eben auch in verschiedene Richtungen. Ich mache das jetzt seit anderthalb Jahren.

[Bastian Elsner] (5:29 - 6:04)
Vielen Dank für den kurzen Abriss von deinem Hintergrund. Was ich super spannend fand, du hast eben gesagt, es gibt die Antriebstechnik, es gibt die Klimaanlage, es gibt aber auch die Lichtsteuerung. Und da hast du gesagt, es hat alles irgendwie was mit Energie zu tun.

Genau, auch mit meinem Hintergrund. Da kommt ja zum Beispiel auch noch die Konnektivität dazu, von den ganzen Sensorsystemen im Auto zum Beispiel. Und da steht Canbus für mich ganz ähnlich wie noch ein anderes Thema da.

Und da erinnere ich mich an das Vorgespräch auch noch, wie bei dir das so ein bisschen, ich nenne es einfach mal der Groschen gefallen ist, wie man den Canbus vielleicht auch auf ein Gebäude übertragen könnte.

KNX im Eigenheim: Warum Planung besser ist als Nachrüstung

[Jürgen the Kaye] (6:04 - 6:42)
Genau, es war einfach die Thematik des eigenen Gebäudes 2010 in die Planung zu gehen. Und für mich war klar an der Stelle, wenn ich jetzt ein Gebäude angehe, muss es smart sein, genau diese Konnektivität, dass ich verschiedene Sensoren intelligent miteinander verknüpfe. Und bei der Gelegenheit bin ich tatsächlich dann eben auf KNX gestoßen mit dem Hintergrund, es ist ein offenes System.

Ich habe hier eine sehr breite Palette an Möglichkeiten und ja, es war dann letztendlich ausschlaggebend, dass ich mir die ETS gekauft habe und da hineingetaucht bin.

[Bastian Elsner] (6:42 - 6:56)
So geht es meistens los mit dem ersten Deep Dive. Kann man dann sagen, das war tatsächlich dein allererster Berührungspunkt, also sprich smarte Gebäudetechnik am eigenen Objekt zum ersten Mal erfahren oder gab es davor schon Berührungspunkte?

[Jürgen the Kaye] (6:56 - 7:46)
Es war tatsächlich das erste Mal geboren aus dieser, wie soll ich sagen, ich hatte eine Negativerfahrung im eigenen Bereich, eine Bekannte von mir hat ein Haus saniert, wunderschön, nicht smart. Zwei Minuten später wurde eingebrochen, weil es plötzlich ein schönes Haus war und dann wurde in dieses neu sanierte Haus eine Alarmanlage nachgerüstet. Mit all diesen Nachrüstthemen, Batteriebetrieben an wunderschönen neuen Fenstern und dann habe ich gesagt, wie wir unser Haus gemacht haben, geht nicht.

Also wenn wir das machen, die Sensoren müssen versteckt sein, die vergraben wir weg, das Ganze muss Hand und Fuß haben und wenn ich, triviales Beispiel, ein Fenstersensor habe, der mir einfach über den Rietkontakt sagt, offen oder nicht, dann kann ich mit der Information viel anfangen und so zog es sich dann einfach durch mit der Gedankenentwicklung und tiefes Hineingraben.

[Bastian Elsner] (7:46 - 8:19)
Sehr schön. Wir haben ja auch schon drüber gesprochen oder auch einen Satz, den ich mir vom KNX-Summit gemerkt habe, habe ich auch schon ein paar mal wiedergegeben, seitdem es war, wir müssen, wir dürfen uns nicht so arg nur auf die neuen Gebäude fokussieren, weil es ist ein Fakt, Deutschland ist gebaut. Im Bestand spielt eigentlich die Musik und im Bestand steht auch der ganz große Hebel.

Ist es auch das, was du damit meinst, wenn du sagst, dass Deutschland hat überhaupt kein Wohnraumproblem, sondern es ist eine Infrastrukturthematik, die wir angehen müssen?

Infrastruktur statt Neubau: Warum der Gebäudebestand der wahre Hebel ist

[Jürgen the Kaye] (8:20 - 9:22)
Das sehe ich absolut so. Also vielleicht stehe ich da allein da mit meiner Meinung und vielleicht widerspricht mir der eine oder andere, der da eine andere Perspektive drauf hat, aber wenn ich einfach über Land unterwegs bin und sehe, was ich an Gebäuden habe, die sanierungsbedürftig sind, die nicht mehr bewohnt werden, dann habe ich grundsätzlich Bausubstanz da. Ich habe Bundesländer, da habe ich mehr Leerstand als irgendwas anderes.

Und das ist genau der Punkt. Diese Gebäude sind gebaut, den CO2-Fußabdruck, den habe ich schon hinter mir. Ich kann sagen, ich habe einen Rohbau, klar, aber so einen Rohbau, wenn ich in der LCA-Betrachtung unterwegs bin, also Lifecycle Assessment jetzt für Neubauten dann demnächst verpflichtend, habe ich immer diese 50 Jahre plus.

Und mindestens der Rohbau sagt mir, ich habe den CO2-Fußabdruck erledigt und sollte darauf aufsetzen. Geh nach Rom, schau dir an, wie lange die Gebäude stehen. Ein bisschen zu provozieren hier an der Stelle.

[Bastian Elsner] (9:23 - 9:59)
Wir müssen unbedingt auf das Thema LCA, also Life Cost Assessment, ich sage immer Lebenszykluskostenbetrachtung, hört sich auf Deutsch ein bisschen sperriger an, auf Englisch schon noch mal einiges cooler. Ich sage es sehr gerne und sehr oft, weil das auch für mich im Bereich Gebäudetechnik, da wird leider ganz oft gesehen, okay, es ist erstmal eine riesige Investition. Was dann hinterher noch kommt, ist dann die Lebenszyklusbetrachtung und dann ist die Investition auf einmal gar nicht mehr so riesig.

Und ich vermute, ich würde jetzt einfach mal die Vermutung aufstellen, in der Energieberatung ist es eigentlich ziemlich ähnlich.

Zukunftssicher sanieren: Smart Building als Grundlage für altersgerechtes Wohnen

[Jürgen the Kaye] (10:00 - 11:05)
Zumindest für meinen Teil, wenn ich ein Beratungsprojekt mache, ist immer die Diskussion mit den Bauherrschaften, was ist denn der Plan fürs Gebäude? Nicht zwei Jahre oder fünf Jahre, 10, 15, 20 Jahre. Wie ist eine Familienentwicklung?

Will ich hinterher vielleicht wieder teilen oder habe ich jetzt geteilt, will ich dann zusammenführen? Ich baue ein Gebäude nicht für fünf Minuten oder sowas. Ein Gebäude sollte möglichst lange durchhalten, dann aber die Flexibilität mitbringen.

Und das ist genau der Punkt, wo ich sage, wenn ich es als Smart Building mache, dann gebe ich dem Gebäude in dieser frühen Investition, und ja, die kostet mehr, gebe ich diese Flexibilität mit. Wenn ich analog vertrate, dann ist es vertratet, wie es ist. Wenn ich mir aber im Vorfeld Gedanken mache, was passiert mit meinem Gebäude die nächsten Jahre?

Stichwort Familienentwicklung oder, was viele versuchen zu verdrängen, das ist altersgerecht. Wie viel Unterstützung brauche ich gegebenenfalls?

[Bastian Elsner] (11:05 - 12:13)
Genau diese Zukunftssicherheit ist mir auch beim Thema KNX extrem wichtig. Ich meine, ich würde jetzt einfach mal das Beispiel Sensorik machen. Das muss nicht unbedingt ein KNX-Sensor sein, aber auch so ein Sensor, der versteht ja irgendwann, wenn in einem Hausflur die ganze Zeit keine Bewegung mehr ist und die Person, die liegt seit morgens um 8 Uhr noch im Bett und ist nicht aufgestanden, obwohl normalerweise dieser Präsenzmelder die ganze Zeit schaltet, dann lässt das ja die Vermutung offen, da stimmt irgendwas nicht.

Einfach um auch das Assisted Living. Wir haben eine stark alternde Bevölkerung und vor allen Dingen, das sind die Herausforderungen, die wir in Zukunft haben und da sehe ich auch unsere Gebäude und vor allen Dingen die Gebäudeplanung in der entsprechenden Verantwortung, genau solche Systeme entsprechend mitzudenken. Genau wie du es gesagt hast, was ist in 10, 15, in 20 Jahren?

Beim KNX-Bereich ist es natürlich extrem charmant. So ein Sensor kann ich einfach umparametrieren, indem ich sage, der hat jetzt eine neue Aufgabe, da interessieren mich andere Daten, die aus dem Sensor rauskommen. Aber am Ende ist die Infrastruktur da und die muss ich nicht rausreißen, die muss ich auch nicht nachrüsten.

[Jürgen the Kaye] (12:14 - 13:50)
Bastian, das ist genau der Punkt. Mein Ansatz in einem Sanierungsprojekt, Janis hat es so schön in einem Podcast gesagt, Phase Null. Bevor ich da überhaupt in konkret gehe, mal die Konzepte auszuarbeiten, so darüber nachzudenken.

Wenn ich im Bestand eine Generalsanierung mache, ich nehme Gebäude 50er, 60er Jahre, da sind elektrische Leitungen vergraben, da möchte ich heute keine Taschenlampe drüber führen. Einfach aus Sicherheitsgründen. Das heißt, ich habe in 95 Prozent der Fälle eine Motivation, die Elektrik komplett zu ersetzen.

Und spätestens dann ist der Zeitpunkt zu sagen, hier, Schlitzsäge, Reizwort für meine Frau, Schlitzsäge und dann kam noch Bohrung. Jetzt mit der Schlitzsäge anzusetzen und zu sagen, jetzt mache ich eine Riesensauerei in meinem Gebäude, jetzt vergrabe ich Kabel, jetzt halte ich zumindest mal eine Hohldose vor, um gegebenenfalls einen Sensor nachzurüsten. Ob ich das sofort mache, ist irrelevant.

Das ist, wie du sagst, wenn der Sensor drin ist und der misst, was er auch immer zu messen hat. Was ich im Hintergrund mit der Intelligenz mache, ob ich jetzt in fünf Jahre lang damit die Information mache und diese Aktoren bediene oder dann sage, der Raum ist kein Kinderzimmer mehr, das ist ein Büro und er hat eine andere Aufgabe, dann habe ich die maximale Flexibilität und dann spare ich mir den zweiten Gang mit der Schlitzsäge.

[Bastian Elsner] (13:50 - 14:34)
So sieht es aus. Die mag ich übrigens zu Hause auch nicht. Da läuft mir auch ein leichter Schauer runter, wenn ich das Wort höre.

Also ich kann deine bessere Hälfte in dem Sinne sehr, sehr gut verstehen. Jürgen, in unseren Vorgesprächen habe ich mich so ein bisschen darüber beklagt oder mein Leid darüber gesungen. KNX wird immer nur so in die Ecke von Willen und total besonders, ganz riesig, ganz groß und da finde ich, hast du auch ein super schönes Mindset, weil wir eben auch im Vorgespräch oder deshalb habe ich da im Prinzip schon entdeckt, dass wir eben sagen, es soll nicht immer nur um die Nonplusultra Gebäude gehen, sondern es geht um das stinknormale 0815 Einfamilienhaus, von dem wir so viele hier in der BRD haben.

KNX für alle: Warum smarte Technik auch ins Einfamilienhaus gehört

[Jürgen the Kaye] (14:35 - 16:14)
Also für mich ist ein bisschen die Thematik und das war nochmal eine Bestätigung für mich, weil ich das Vergnügen hatte, die Möglichkeit auf unserem KNX Summit 2025 eben aus Sicht des Energieberaters, stellvertretend für den GEA, zu präsentieren, dass viele Teilnehmer in dieser KNX-Welt, wie soll ich das jetzt sagen, ohne da zu negativ zu wirken, sehr technisch unterwegs sind und wenig aus der Anwender-Sicht. Das heißt, die Schwierigkeit besteht zum einen ein bisschen darin, dem Anwender, dem die technische Lösung im Hintergrund erstmal völlig wurscht ist, zu sagen, ich will verstanden haben, was kann ich damit machen.

Das näher zu bringen und dann aber auch herzugehen und zu sagen, wenn ich ein Einfamilienhaus habe, mit entsprechend übersichtlicher Substanz, dann kann ich da nicht in doppelter Bausumme Aktoren und Sensoren vergraben. Dann muss ich einfach hergehen, auch als Planer, als Systemintegrator zu sagen, okay, was sind Ausbaustufen, die Sinn machen, wie viele Aktoren brauche ich, die Leitung ist das eine, die ist sinnhaft zu vergraben, dass ich dann als zweites mal anfange. Aber im Vorfeld wirklich sich Gedanken darüber zu machen, was sind die Kosten, die ich jetzt hier in Angriff nehme und dann, wenn ich dann den Vergleich mache, ich habe eine Türsprechanlage, ich will gegebenenfalls Verschluss überprüfen und wenn ich all die Faktoren zusammennehme, dann ist auch ein KNX-System nicht mehr so viel teurer, wie wenn ich analog unterwegs bin.

Sanierungsfahrplan mit Weitblick: So entstehen sinnvolle Etappen im Bestand

[Bastian Elsner] (16:14 - 16:47)
Auf jeden Fall. Ich finde es spannend, du hast ja gerade gesagt, es in verschiedenen Phasen zu machen. Es gibt ja auch den Sanierungsfahrplan zum Beispiel.

Ich glaube, das ist ein Thema, das wird sehr oft angenommen. Finde ich auch total gut, wie das mit den Förderungen gemacht wird. Schade ist, dass man immer einen Berater braucht, dass es noch so komplex ist, dass man es nicht selber machen kann.

Aber das ist, glaube ich, ein anderes Thema. Darauf bezogen, wenn ich mir das jetzt so vorstelle, du sagst ja auch, wir können verschiedene Maßnahmen zu verschiedenen Zeitpunkten machen. Welche Maßnahmen haben aus deiner Warte den allergrößten Hebel, vor allen Dingen im Bestand?

[Jürgen the Kaye] (16:47 - 19:18)
Das ist am Ende des Tages wirklich eine sehr individuelle Antwort. Zum einen, was will die Bauherrschaft? Was wollen sie erreichen?

Was haben sie gegebenenfalls als Budget? Und zum anderen natürlich immer, was habe ich für ein Gebäude? Und jedes Gebäude, auch wenn sie sich noch so sehr 50er, 60er Jahre ähnlich sind, hat so seine Eigenheiten.

Das sind Zeiträume drüber verstrichen. Da wurde bereits in Fenster investiert oder auch nicht. Da wurde in Erheizung investiert oder auch nicht.

Und das muss ich einfach, deswegen auch individueller Sanierungsfahrplan, immer zusammenfahren, betrachten und überlegen, was sind sinnhafte Schritte. Der triviale Weg ist erstmal zu sagen, im ersten Schritt die Gebäudehülle zu optimieren, also Dachfenster, Fassade, unterste Geschossdecke, also Kellerdecke oder Perimeterdämmung, um erstmal den Gesamtenergieverlust zu reduzieren und daraufhin eine möglichst kleine Heizungsanlage zu installieren. Das ist der Idealfall.

Der schlechteste Fall ist Anruf des Kunden, meine Heizung ist kaputt. Am besten kurz vor Weihnachten. Gibt es dann zum Glück in der Zwischenzeit Möglichkeiten, über die Förderung Zwischenstufen zu organisieren, um da ein bisschen den finanziellen Schaden in Grenzen zu halten.

Das Hauptthema für mich ist wirklich, rechtzeitig darüber nachzudenken, bevor ich in irgendeiner Form einen Schaden habe, den ich jetzt schnell machen muss, also undichtes Dach, kaputte Fenster oder sowas, sondern im Vorfeld sich Gedanken zu machen, das ist mein Erbverlangen und was wäre jetzt sinnhaft anzugehen und dann kann man wirklich die Schritte aufeinander abstimmen. Thema Elektrik ist immer, wenn ich eben nur Teilsanierungen mache, dann ist es deutlich schwieriger zu sagen, was wenigstens geschossweise, weil ich wollte nicht sagen, Schlitzsäge gibt eine Riesensauerei, also alles was Riesendreck verursacht, versuche ich so zu bündeln, dass man dann entweder flexibel im Gebäude umziehen kann oder sagt, das mache ich halt jetzt, aber wenn das dann erledigt ist, ist es weg.

Also zurück auf den Punkt, wenn ich das Konzept ändere und in Richtung eines Smart Buildings gehe, zu sagen, dann vergrabe ich die Dinge gleich und schaffe mir die Flexibilität.

Systemintegration trifft Energieberatung: Wie beide Disziplinen voneinander profitieren

[Bastian Elsner] (19:19 - 20:12)
Aber das ist wirklich so ein harter Punkt. Also ich gehe da voll mit, wenn du sagst, es ist super individuell, dass es wirklich individuell drauf ankommt. Ich habe mich selber auch schon mit einigen Energieberatern unterhalten.

Ich habe auch selber für mein eigenes Wohnhaus jemanden am Start, mit dem ich gerade so einen Sanierungsfahrplan erarbeite und da habe ich leider so ein bisschen das Problem festgestellt, sie ist ultra der Fan von einer Dämmung. Sie würde am liebsten einfach alles dämmen, überall 40 Zentimeter Dämmung drauf hauen und wenn ich dann anfange mit ihr zu fragen, ja okay und wie steuern wir das Ganze jetzt? Wir haben doch dann noch ein viel größeres, Dämmung ist ja super, aber wir müssen doch auch, das ist doch nur die halbe Miete.

Da gehörte noch ganz viel anderes dazu und da habe ich festgestellt, da fehlt leider so ein bisschen was und ich habe sie leider noch nicht dazu bringen können, in dieses KNX-Thema so einzusteigen und da, finde ich, bist du auch ein bisschen anders unterwegs, wie andere Energieberater, die ich da kennengelernt habe.

[Jürgen the Kaye] (20:12 - 22:20)
Das ist jetzt nett, dass du das in den Übergang so machst, weil durch die Gelegenheit, die ich hatte, für den GEA einen kleinen KNX-Summit zu präsentieren und durch das eigene Wissen, was ich eben aus meiner Historie mitbringe, bin ich, denke ich, bei den Energieberatern ein Stück weit. Es gibt Energieberater, die kümmern sich eben auch um Smart Building, aber die meisten meiner Kollegen im Energieberater-Bereich sagen, du Jürgen, hilf mir mal so ein bisschen. Ich habe schon davon gehört, aber so recht verstanden habe ich nicht, um was es da eigentlich geht.

Vice versa auf der KNX-Welt. Die Kollegen planen, vernetzen und machen und es waren super Gespräche im Nachgang, Tag zwei dann in unseren Workshops zu sehen. Erklär mir das noch mal aus Energieberater-Sicht.

Also den Plan, den wir jetzt hier entwickelt haben, ist mit verschiedenen Kollegen innerhalb des Netzwerks zu sagen, wir versuchen ein Training aufzusetzen aus zwei Richtungen. Zum einen für Energieberater so eine Art Crashkurs zu verstehen, um was geht es bei einem Smart Building, ohne da jetzt wirklich in die ETS oder was auch immer einzusteigen, sondern mehr von der HMI-Geschichte oder die Thematik Schlitzsäge, wie vermeide ich Dreck, den ganzen Hintergrund zu machen. Und auf der anderen Seite Training aufzusetzen für Systemintegratoren und KNX-Planer, denen einfach so diese Energiewelt und Gebäudewelt etwas näher zu bringen.

Also das ist jetzt ein Thema, das wir uns auf die Fahnen geschrieben haben und da bin ich echt auch total gespannt und motiviert, damit den verschiedenen Parteien jetzt weiter zu netzwerken und zu schauen, was wir daraus erarbeiten. Und das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt, fand ich spannend, auch in deinem Podcast mit Jannis, das Vernetzen. Ja, raus aus den Silos, mit den anderen reden, wirklich zu schauen, ist das, was KNX eben ausmacht?

Ich bin nicht ein Hersteller.

Funklösungen im Smart Home: Warum kabelgebundene Systeme die bessere Wahl sind

[Bastian Elsner] (22:20 - 22:59)
Ja, ja, ganz genau, ganz genau. Ich finde es auch spannend, du hast es eingangs schon mal erwähnt, im Prinzip interessiert es am Schluss den Häuslebauer relativ wenig, ob da jetzt drei Buchstaben oder acht Buchstaben als ein Protokoll dahinterstehen, gehe ich voll mit. Und ich vermute, es ist auch den meisten Energieberatern oder auch wenn wir hier an die beiden Seiten denken, Systemintegration und Energieberatung, das irgendwie zusammenbringen, da muss sensibilisiert werden.

Und ich denke, das ist wirklich ein guter Ansatz, das zu machen, weil für mich ist es ein Missstand. Das Ergebnis wird um ein Vielfaches besser, wenn beide im Prinzip an einem Tisch sitzen und auch das gegenseitige Verständnis da ist.

[Jürgen the Kaye] (22:59 - 25:03)
Lass mich vielleicht an der Stelle vielleicht auch ganz kurz in die Lanze brechen. Ich bin mit Sicherheit ein KNX-Fan, ist für mich nicht das einzige System, wo ich aber mit Sicherheit dahinterstehe ist, ich halte nichts von aufgesetzten, funkbasierten Lösungen, die mit einschlägigen Sprachsteuerungssystemen von einschlägigen Herstellern und Abhängigkeiten von Mobilfunkanbietern Smart Home suggerieren. Ich hoffe, ich habe das jetzt einigermaßen wertneutral formuliert, das Ganze.

Aber für mich ist alles, was über eine App dann als Steuerung dazukommt, das ist ein Add-on. Für mich muss ein Smart Building erstmal einen stabilen Backbone haben. Es kann nicht sein, dass ich eine große Investition mache und jedes halbe Jahr Software-Updates drauf fahren muss.

Dann sind wir endgültig draußen beim Thema. Und dann für die Heizungssteuerung noch 25 Euro pro Monat zahlen, dass ich das dann auch noch mit dabei habe. Genau, oder sowas in diese Richtung.

Sondern wenn ich die Investition mache, dann muss es so sein, dass ich, wenn ich in fünf Jahren die Idee habe, ich ändere die Räume und die Raumnutzung, dass der Elektriker einmal kommt, mir die Sensoren verbaut, ich das Ganze selbst oder umprogrammieren lasse und dann ist aber für die nächste Zeit wieder Ruhe drin im Ganzen. Das ist mir ein ganz wichtiges Thema. Und warum auch das Kabelgebundene?

Es ist einfach eine Frage der Sicherheit des Gebäudes nach außen. Also ich bin da jemand und die meisten um mich rum, die sich mit dem Thema auseinandersetzen, sehen das tatsächlich genauso. Ich darf meinem Gebäude keine offene Flanke nach außen geben über Funkstrecken.

Kein X-Secure ist ein ganz wesentliches Thema in der Zwischenzeit, das dazukommt, wenn ich an bestimmten Stellen keine andere Option habe oder sage, den Teilbereich, aber für mich immer weggetrennt, das Backbone des Gebäudes, egal welches System, ob kein X oder ein anderes ist, immer mit dem Hintergrund kabelgebunden.

Digitale Souveränität beginnt im eigenen Zuhause

[Bastian Elsner] (25:03 - 26:28)
Gehe ich komplett mit. Ich meine, es ist eine Steilvorlage für einen KNX-Hersteller wie mich, aber ich meine, wir stehen hinter diesem System seit über 30 Jahren mittlerweile und das hat auch schon Gründe. Und ich finde, du sprichst da auch so ein bisschen die Philosophie einfach von dem Standard an und das ist für mich ein total wichtiger Aspekt, auch in letzter Zeit.

Ich meine, ich möchte auf gar keinen Fall politisch werden, darum soll es mir nicht gehen, aber es gab eben Fälle in letzter Zeit, wo zum Beispiel von einem Verfassungsrichter einfach mal das Google-Konto gesperrt worden ist und da kommt für mich eben auch noch so ein Thema digitale Souveränität rein. Und wenn ich schon die Möglichkeit habe, mich für ein europäisches Protokoll zu entscheiden, wo die führenden Köpfe, die die Regeln für dieses Protokoll machen, aus ganz, ganz vielen Firmen zusammen bestehen und das Ganze sitzt in Brüssel, da fühle ich mich einfach wohler mit, weil es gibt eben viele von diesen proprietären Herstellern von Smart-Home-Systemen und so blöd, wie sich es anhört. Das muss nicht unbedingt passieren, aber es kann einfach passieren, von heute auf morgen, dass diese Funktionalität abgeschaltet wird.

Und auch im Zuge vom Cyber-Resilience, Cyber-Security-Act zum Beispiel. Die Definition von kritischer Infrastruktur, die finde ich, ist viel zu soft. Du sagst, kritische Infrastruktur sind im Prinzip nur Firmen ab einer gewissen Umsatzschwelle, ab einer gewissen Mitarbeiterschwelle.

Für mich ist kritische Infrastruktur mein Dach am Kopf.

[Jürgen the Kaye] (26:28 - 27:28)
Völlig, völlig abgestanden, Bastian. Das ist genau der Punkt. Und interessanterweise in vielen Gesprächen, wenn ich das Thema Smart-Home eben anziehe in einem Erstberatungsgespräch, wenn ich weiß, Kernsanierung, die Elektrik muss sowieso raus, dann sind oftmals Bedenken hinsichtlich dieser Sicherheit.

Und da ist es mir wirklich wichtig zu sagen, ja, bitte nicht verwechseln mit, ich bin da in irgendeinem Smart-Home-System unterwegs, das zwanghaft auf irgendeinen Server muss, um sich was abzuholen. Ich sage, das hat mit Smart nichts zu tun. Das halte ich sogar für ausgesprochen dumm.

Smart-Home heißt für mich, das Home ist für sich abgeschlossen. Ich habe das System beieinander. Ich habe erstmal überhaupt keinen Zwang, nach Hause zu gehen.

Alles, was ich programmiert habe, wie heißt so schön, was in China passiert, bleibt in China. Da und nicht außerhalb. Und das schützen wir.

Bin ich völlig deiner Meinung an der Stelle.

[Bastian Elsner] (27:28 - 27:53)
Ich glaube, es ist auch extrem wichtig, darüber zu sprechen, weil ich sehe es ganz oft auch in meiner Generation, ja, es ist so schön einfach, es ist Funktechnik. Ja, ich sehe das, ich fühle auch die ganzen Punkte, aber ich denke, wir müssen da einfach längerfristig über die Themen nachdenken, weil wir sprechen hier nicht über ein Handy, das man sich alle zwei, drei Jahre neu kauft. Wir haben hier schlichtweg andere Lebenszyklen.

[Jürgen the Kaye] (27:53 - 28:20)
Das Stichwort, ja, das ist das, was ich den Leuten auch immer sage, jetzt baut euer ganzes Smart-Architektur auf euer Handy auf, sondern wie lange behältst du dein Handy? Zwei Jahre, drei Jahre? Dann fängst du wieder von vorne und glaub mir nicht, dass es so einfach ist, es rüber transferieren, dann gibt es wieder ein Update auf deiner App oder irgendwas.

Und wenn du dann da stehst und kriegst das Licht nicht aus, nur weil du jetzt ein neues Handy gekauft hast, ja, triviale Sachen, aber es macht keinen Spaß.

Was Deutschland vom Bauen in China lernen kann: Tempo, Mut und weniger Bürokratie

[Bastian Elsner] (28:21 - 29:07)
Ja, sehe ich auch so. Ich frage jetzt gerade mal über unsere Fragen, weil wir auch schon echt so ein bisschen vorangegangen sind. Ich würde gerne noch ein bisschen auf das Thema China eingehen, weil das ist auch so ein bisschen ein gemeinsamer Nenner, den wir festgestellt haben.

Wir haben ja auch eine Niederlassung in Shanghai, deswegen bin ich ab und an mal wieder in China und ich bin jedes Mal extrem beeindruckt, wie es dort eigentlich vorangeht. Und du hast ja selber auch einige Zeit in China gearbeitet, bist erst vor kurzem aus China zurückgekommen. Und mir ist dann noch was in Erinnerung geblieben.

Dort wird ganz, ganz viel getestet. Die Regulatorik ist im Prinzip nachgelagerter Prozess. Möchtest du ein bisschen mit uns teilen, was du dort so erlebt hast und vielleicht auch im Unterschied zu wie das hier läuft?

[Jürgen the Kaye] (29:07 - 30:40)
Ja, also um es vorwegzunehmen, ich bin keiner, der alles gutheißt, was in China passiert. Ich bin auch keiner, der alles gutheißt, was bei uns passiert. Aber für mich ist ein ganz wichtiger Punkt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.

Und das war genau so ein Thema, was passiert in China, wo wir uns unterhalten haben. Ich bin übrigens am 14. Oktober das nächste Mal dort und dann im November zur Bauchina.

Nochmal, also noch zwei Chinareisen vor mir dieses Jahr. Es war, ich habe 2010 angefangen, mich intensiv mit dem Thema Wasserstoff auseinanderzusetzen und hatte da die Gelegenheit in, das war 2013, denke ich, mit einem Brennstoffzellenhersteller in China zur ganzen Thematik-Geschäftsverknüpfung zu machen. Und die Kollegen sind halt hergegangen und haben 300 LKW (2013 wohlgemerkt), aufgebaut und zugelassen und mal im Feld getestet. Und bei uns wird, wurde und wird immer noch vorwärts und rückwärts diskutiert, ob es jetzt sinnhaft ist oder nicht. Das ist ein ganz großer Unterschied, die Dinge einfach mal anzugehen, voranzubringen.

Und ja, da fallen dann ganz viele Sachen gegebenenfalls auch wieder durchs Raster. Aber bei uns nur theoretisch drum herum zu reden und zu überlegen, ob es vielleicht funktionieren könnte, ohne mal in einen Feldversuch gegangen zu sein. Das ist, denke ich, ein Potenzial, das wir vergeben, was sehr bedauerlich ist.

[Bastian Elsner] (30:41 - 31:21)
Das sehe ich auch. Ich möchte noch, ich habe neulich eine super spannende Podcast-Folge angehört. Freakonomics ist so ein Ökonomie-Podcast.

Da haben sie den Begriff Sludge genannt. Sludge ist im Prinzip die negative Auswirkung von zu viel Bürokratie. Also für mich, es gibt auch ganz viele Prozesse, die einfach sludgy sind, weil sie eben nicht dieses Ergebnis haben.

Sie sind viel zu komplex aufgebaut, aber ermöglichen eigentlich was ganz Einfaches. Und ich finde, dieses Thema Sludge, ich sehe das ganz arg oft. Siehst du das denn auch in der Energieberatung?

Also ich denke einfach nur an den Versuch, eine Fördermöglichkeit zu bekommen. Da muss man schon wissen, wie die Sachen funktionieren.

[Jürgen the Kaye] (31:21 - 32:07)
Du siehst mich schon lachen. Als ich hierher kam, saß ich noch im Auto und habe mich mit dem Energieberater-Kollegen ausgetauscht, ob er jetzt bei der Hausnummer 351 den Bindestrich oder den Schrägstrich anziehen sollte oder darf. Weil es gibt verschiedene Schreibweisen für eben dieses Gebäude und das BAFA hatte eben, ich habe die Kopie gesehen, er hat gesagt, hier im Antrag jetzt so, was denn nun?

Wegen Schrägstrich oder Bindestrich? Da muss ich sagen, da fehlt mir das Verständnis. Statt sich um die wesentlichen Themen zu kümmern, kümmern wir uns Schrägstrich, Bindestrich und das ist leider nur ein Beispiel von vielen.

Schluss mit „Das haben wir schon immer so gemacht“ – Zeit für neue Denkweisen

[Bastian Elsner] (32:08 - 32:41)
Ja, ich sehe es auch in ganz vielen Themen und ich habe es eben auch durch meine China-Reisen zum Beispiel gesehen, da ist es einfach anders. Ich kann es gar nicht sagen, ob es da nicht auch dieses Latsch-Thematik gibt, garantiert im einen oder anderen Bereich. Ich sehe es ähnlich wie du, ganz viele Sachen, die passieren, finde ich nicht gut.

Andere Sachen finde ich total super vorbildlich, Energiewende, Ausbau, Erneuerbaren zum Beispiel, finde ich, ist in China ganz, hat eine tolle Vorbildfunktion aktuell. Was fehlt deiner Meinung nach? Ist es Mut, Tempo, Vertrauen?

Woran liegt es?

[Jürgen the Kaye] (32:42 - 33:25)
Ein Stück weit der Mut und ich glaube, die große Thematik der Digitalisierung ist, dass man Dinge anders denken muss. Ich kann nicht einen Prozess, den ich analog gemacht habe, hernehmen und digitalisieren. Wenn ich bei uns in die Verwaltungen reinschaue, ich will ja jetzt keiner Verwaltungshochschule zu nahe treten, da habe ich immer den Eindruck, die nehmen halt, was bisher da war und statt dass es jetzt mit Papier durchreichen, generieren sie jetzt ein PDF-Formular, das auf irgendeiner Webseite sich findet und wir machen den gleichen Case nur digital.

Also nach dem Motto, der digitale Bauertrag ist, jetzt mache ich es nicht per Papier, sondern jetzt schicke ich ein PDF. Das hat mit Digitalisierung nichts zu tun.

[Bastian Elsner] (33:25 - 33:31)
Es ist der Klassiker, ein schlechter Prozess wird kein guter Prozess, nur weil er digitalisiert wird. Das ist im Gegenteil.

[Jürgen the Kaye] (33:31 - 34:18)
Da laufe ich sogar Gefahr, dass ich es noch viel schlimmer mache damit. Ich muss es neu aufsetzen. Ich muss die Möglichkeiten dahinter nutzen.

Ich muss mit Masken arbeiten. Ich muss das, was ich eingeben und das ist auch für mich immer so ein Stichwort. Ich behaupte, wir können in Deutschland nur schlecht oder sehr bedingt Daten.

Datenschutz, da sind wir mächtig, aber wir tun uns in weiten Instanzen schwer, Daten als Daten zu betrachten und dann auch mit Daten zu arbeiten, Analysen darüber gehen zu lassen. Wir sind Weltmeister im Datensammeln. Jedes Unternehmen, das hier irgendwo unterwegs ist, darf ans Statistische Bundesamt.

Die Daten, die wir abliefern, faszinierend. Die Rückschlüsse, die wir daraus machen.

[Bastian Elsner] (34:18 - 34:19)
Unterirdisch.

[Jürgen the Kaye] (34:19 - 35:05)
Unterirdisch. Das ist völlig unterirdisch. Da kannst du reinschauen, wo du bist.

Das, was wir dann als Erkenntnis rausziehen, ist einfach irre. Ich hatte heute morgen die Zeitung gelesen, in Stuttgart, ich weiß nicht mehr genau welches Gewässer, Bachsanierung, Bauzeit geplant, dass ich nichts Falsches sage, Minimum fünf Jahre. Das war wirklich ein übersichtliches Projekt, um ein Gewässer in der Stadt voranzubringen.

Baukosten, dass ich auch nichts Falsches sage, 100 Millionen. In China haben sie jetzt die höchste Brücke der Welt gebaut, in drei Jahren, für 250 Millionen. Ich sage jetzt nichts, was ein Bahnhof bei uns so kosten kann, aber das sehen wir einfach in einem krassen Missverhältnis.

[Bastian Elsner] (35:06 - 35:28)
ZVI hat letzte Woche erst einen Bericht darüber hochgeladen, die Bürokratiekosten in der Baubranche werden jedes Jahr auf, glaube ich, 65 Milliarden geschätzt. Das ist brutal. Ich habe leider in dem Bericht nicht gefunden, wie das erhoben worden ist.

Deswegen würde ich dem auch noch mal kritisch gegenüberstehen, aber könnte man vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt noch mal vertiefen.

[Jürgen the Kaye] (35:28 - 36:56)
Was, Bastian, ich denke, der wichtige Punkt ist, dass man sich das bewusst macht. Wir machen es uns bewusst. Ich würde mir wünschen, dass mehr um uns herum sich das bewusst machen und dann einfach anfängt, kritisch zu hinterfragen, war es richtig, wie ich bislang mit dem Ganzen rangegangen bin.

Und nicht für garantiert hinzunehmen. Im Abschluss, ein Ereignis an meiner Fachhochschule damals, Professor Schuler hat in seiner Rede die heilige Dreifaltigkeit erwähnt. Ich weiß nicht, ob ich dir das erzählt hatte.

Noch klingelt nichts. Wir saßen da und Professor Schuler fing dann an, sie werden jetzt da rausgehen als junge Ingenieure und werden der heiligen Dreifaltigkeit begegnen. Das haben wir schon immer so gemacht.

Das haben wir noch nie so gemacht und da könnte ja jeder kommen. Das habe ich damals zur Kenntnis genommen, habe dann angefangen zu arbeiten und gesagt, ja er hatte recht. Das ist erschreckend, das ist jetzt nach mehr als 30 Jahren, er hatte recht, recht.

Das heißt, je länger ich da irgendwo unterwegs bin, egal ob der Automobilindustrie zum Stück, aber in dieser Bauindustrie, ist es der Wahnsinn. Und dieses mal aufbrechen, den Mut zu haben zu sagen, lass uns Themen mal angehen und ja, ich weiß es, Lernkurve, dauert länger, kostet mehr, aber ich muss es ansatzweise erstmal anders machen, um dann irgendwo eine Veränderung zu machen. Wenn ich wie so ein Lemming in meinem Ding weitermache, werde ich nie auf ein besseres Ergebnis kommen.

Smart Building verständlich machen: Technik als echter Mehrwert für Bewohner

[Bastian Elsner] (36:56 - 37:33)
Ja und dieses Lemming-Verhalten haben wir gerade mehr als genug. Ich kriege zum Beispiel immer so ziemlich einen Hals, wenn ich irgendwie so Aussagen höre, wie auch, ja okay, Smart Home vor allen Dingen KNX, das ist nur was für Technik-Freaks, das braucht kein anderer. Aber trotzdem, es ist dann völlig normal für eine wirklich schöne, tolle Küche, von der man bestimmt auch 10, 15 Jahre, 20 Jahre meinetwegen was hat, wird ohne Probleme das 3- bis 4-fache wie für eine Elektroinstallation ausgegeben.

Und das, das verstehe ich nicht. Das kriege ich irgendwie nicht in den Kopf rein. Da kann ich zu Branchen verblendet sein.

Hast du da drauf, kannst du dir darauf einen Reim machen?

[Jürgen the Kaye] (37:34 - 38:47)
Also es ist ein Stück weit die Erkenntnis aus dem KNX-Summit mit ganz vielen KNX-Menschen zusammen zu sein, ich bin selber Ingenieur. Aber so Ingenieure tendieren dazu, verliebt in ihrer Technik und ihren Technik-Bubble zu sein. Was uns oft schwerfällt, ist die Tür aufzumachen und die Sichtweise des Users, des Anwenders anzunehmen.

Klar zu machen, wenn ich von außen da drauf schaue, als unbedarfter Mensch, wie kann man Dinge anders machen? Also ich darf nicht Bits und Bytes verkaufen oder einen tollen Aktor oder es interessiert keinen. Wenn ich mich in China in ein Fahrzeug setze, so ein Elektrofahrzeug, die Showrooms haben sehr en masse, brauche ich dir nicht erklären.

Du steigst da ein und dann sind die Dinge erstmal klar für dich. Für dich ist klar, wo dein Handy hingeht, weil da gibt es offensichtlich eine Ladeschale. Such mal bei uns in einem modernen Auto, was du machen willst.

Ich hatte vor kurzem einen Mietwagen, da habe ich eine halbe Stunde gebraucht, Datenschutzerklärungen und alles zu bestätigen. Das sind Dinge, die funktionieren nicht. Ich muss mich da reinsetzen können und muss sofort verstanden haben, wie mache ich die Dinge.

[Bastian Elsner] (38:47 - 40:19)
Und das ist ein großes Hemmnis, glaube ich. Da gehört für mich noch ein weiterer Aspekt dazu. Vor ein paar Wochen war ich in Berlin im NIO Haus.

Also NIO ist ja so der Luxushersteller. Ich glaube, die haben dieses Jahr erst 80 Autos zugelassen in Deutschland. Die haben noch nicht so wirklichen Zugriff auf den Markt, aber sie versuchen es eben mit unterschiedlichen Anläufen.

Und ich habe da auch eine Podcast-Folge aufgenommen mit Michael Schiedlack vom ZWEI. Auch ein super spannendes Thema. Das wird, glaube ich, gerade den Rahmen sprengen.

Und er hat mich abgeholt und hat mir dann einfach gezeigt, guck mal, ich habe hier so einen Knopf. Das ist total cool. Da kann man draufdrücken auf den Knopf.

Das ist einfach Hardware im Lenkrad drin und das ist der Beschwerdeknopf. Das heißt, mir fällt irgendwas am Auto auf, was mir nicht so gefällt. Ich biege zum Beispiel nach rechts ab und dann wird mir da nicht die Kamera im Display angezeigt.

Das gefällt mir nicht. Drücke ich auf den Knopf und babbel das einfach nur in dieses NIO rein, das oben dieses kleine Gesicht. Immer wenn du so eine Kritik äußerst, kriegst du NIO-Punkte.

Wir waren danach im NIO Autohaus. Da kannst du dir dann deinen Matscher-Latte für 450 NIO-Points kaufen. Und das finde ich schon eine super, super spannende Herangehensweise auch von chinesischen Automotives, wie sie mit den Beschwerden umgehen.

Ich hatte ganz arg Probleme mit einem Audi Q4, ganz arg Softwareprobleme. Ich habe mich da ganz oft beschwert, habe auch ganz tolle Berichte geschrieben. Ich habe das ja alles reproduzieren können.

Glaubst du, da hat sich irgendjemand aus Ingolstadt mal gemeldet und gesagt, hier tut uns ganz arg leid, etc.?

[Jürgen the Kaye] (40:19 - 40:25)
Also ich erspare mir jetzt zu erwähnen, dass das Auto mit der Datenschutzerklärung auch aus Ingolstadt kam. Alles klar.

[Bastian Elsner] (40:26 - 40:39)
Und das ist für mich irgendwie ein Unterschied. Ich möchte den deutschen Automotives nicht zu nahe treten. Ich glaube, sie haben gerade ihre eigenen Probleme zu bewältigen.

Aber das ist für mich auch ein Grund. Also ich sehe das dort. Ganz genau.

[Jürgen the Kaye] (40:39 - 41:53)
Ich sitze mit meinem Kollegen in Shanghai im Fahrzeug. Schickes Auto, nicht weit weg von hier, entwickelt. Und ich gucke auf das Navi.

Denke mir, der Wahnsinn. Das sagt mir ganz genau, die nächste Ampel kommt da. Das sind die Spuren.

Die nächste Ampel ist jetzt noch für 15 Sekunden rot. Brauchst keinen Stress machen, weil passiert eh nichts. Und die übernächste sage ich dir auch schon.

Dann spreche ich ihn darauf an und dann sagt er zu mir, jetzt schalte ich mal auf das Hersteller-Navi. Dann gucke ich da drauf und sage, damit kommt man nicht durch Shanghai. Nein, damit verfahren wir uns andauernd.

Grinst und sagt, ich schalte wieder zurück. Es können keine Daten. Diese Rückmeldung anzunehmen.

Ich hatte viele Gespräche in der Automobilindustrie, wo ich versucht habe klar zu machen, wie Dinge vielleicht nicht so perfekt sind im Auto. War mit ein Grund, warum ich dann irgendwann gesagt habe, danke, es wird mir zugehört. Die Misere ist zum großen Teil ausgemacht.

Und ich kann bloß hoffen, dass wir jetzt hier in diesem Baubereich Zuhörer finden, in den Fachbereichen, egal, Planer, Fachplaner, Architekt, Systemintegratoren, die versuchen die Dinge mal anders zu machen und wirklich voranzubringen.

Vernetztes Planen: Was Energieberater von Herstellern smarter Gebäudetechnik erwarten

[Bastian Elsner] (41:53 - 42:46)
Das Potenzial ist da. Das sehe ich auch so. Das gibt mir auch total viel Hoffnung.

Deswegen arbeite ich auch super gerne in der Branche, weil ich auch sage, wir haben einen Vorteil im Vergleich zur Automobilindustrie, um den Vergleich nochmal aufzumachen. Die Technik ist verfügbar und wir sind Spitzenreiter in ganz, ganz, ganz vielen Themen, wenn es um Gebäudetechnik geht und auch die Datenräume. Auch wenn wir die noch nicht genutzt haben, da sind wir im Vergleich doch wesentlich weiter als ganz viele andere Industrienationen und da haben wir Möglichkeiten.

Wir müssen es aber nur nutzen. Das ist für mich auch eine Überleitung zu einer der letzten Fragen, weil wir auch schon fast am Schluss sind. Was würdest du dir denn von Herstellern wünschen, auch weil du gerade mit einem Hersteller im Mechanics-Bereich sprichst, damit die Technik eventuell etwas weniger abschrägt und mehr befähigt?

Was kannst du mir noch mit auf den Weg geben aus der Energieberater-Brille?

[Jürgen the Kaye] (42:46 - 43:52)
Also aus meiner Sicht ist das Hauptthema, dass es uns gelingt, die Verknüpfung der Fachbereiche noch voranzubringen. Das ist gar nicht gemünzt auf nur einen einzigen Hersteller, sondern wirklich zu sagen, hier Systemintegratoren, die die vorne an der Front sind, dass wir hier diesen gedanklichen Ansatz, was muss ich demjenigen, der ein Gebäude hat, letztendlich rüberbringen. Ich möchte nicht sagen verkaufen, ein Stück weit ist es verkaufen.

Aber was muss ich den Personen rüberbringen, was sie an Vorteilen, an Benefit in ihrem Gebäude haben und diesen technischen Hintergrund ein bisschen zur Seite legen. Das heißt, mit dem U-Boot mal aufzutauchen, von oben drauf zu gucken und für mich ist das Schlüsselwort wirklich das vernetzte Arbeiten. Deswegen habe ich es auch so begrüßt, dass wir miteinander diesen Videocast machen.

Einfach über den Tellerrand hinaus, dass es nicht heißt, haben wir schon immer so gemacht, haben wir noch nie so gemacht und es könnte ja jeder kommen. Schluss mit der heiligen Dreifaltigkeit.

[Bastian Elsner] 413:52 - 44:17)
Schluss mit der heiligen Dreifaltigkeit. Ja, genau so. Sehr schön.

Cool. Jürgen, an der Stelle auch einen ganz herzlichen Dank für den Austausch heute. Hat mir total Freude bereitet.

Ich habe nach unserem Vorgespräch ehrlich gesagt nichts anderes erwartet und ich finde es super spannend, dass du auch nochmal einfach deinen Zugang zum gleichen Thema, dass wir es ein bisschen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten konnten. Vielen, vielen Dank für den Besuch heute.

[Jürgen the Kaye] (44:18 - 44:29)
Bastian, herzlichen Dank von meiner Seite und uns bleibt nur eins, dranbleiben und schauen, dass wir das Thema voranbringen im Mindset um uns rum. Vielen Dank. Perfekt.

[Bastian Elsner] (44:29 - 45:22)
Danke für das Schlusswort. So, und das war es auch schon heute mit der 20. Folge von "Menschen, Lebensräume und Technik", deinem Podcast von Elsner Elektronik.

Und damit haben wir auch schon das Finale der zweiten Staffel geschafft. Ich stecke aktuell schon voll in den Vorbereitungen für die dritte Staffel und freue mich wahnsinnig, wenn es im Januar 2026 direkt weitergeht. Ich habe dir die Website von Jürgen, die Website von Elsen Elektronik und auch den Link zu meinem LinkedIn-Profil in die Shownotes gepackt.

Also, wenn du mehr über "Menschen, Lebensräume und Technik", über Jürgen, Energieberatung oder über KNX erfahren möchtest, dann schau gerne mal rein. Schön, dass du wieder mit dabei warst und ich freue mich, dich in Staffel 3 von "Menschen, Lebensräume und Technik" wieder begrüßen zu dürfen.

Autor: Elsner Elektronik Redaktionsteam | Stand: 11/2025

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