Wetterstation schützt das smarte Gebäude vor Sonne, Wind, Regen und Frost

Wetterstation für smarte Wohnhäuser und kompakte Firmengebäude

Windancer KNX mit Schalenanemometer für preisbewusste KNX-Projekte

Die wichtigsten Wetter- und Außendaten für ein mit KNX automatisiertes Gebäude liefert die Wetterstation Windancer in nur einem Gerät. Und nicht nur das: Das Modell Windancer KNX-GPS steuert auch gleich den Sonnenschutz an bis zu 8 Fassaden. Genug für das private Smart Home, aber auch für ein Mehrfamilienhaus, einen Firmensitz oder ein Bürogebäude. Eine Fassade meint dabei eine Gruppe von Beschattungen wie Jalousien, Markisen oder Rollläden, mit gleichen Automatikeinstellungen. Das könnten bei einem EF-Haus zum Beispiel die vier Seiten des Gebäudes sein, plus eine separate Einstellung für den zurückgesetzten Bereich an der Terrasse.

Sonnenschutz …

Der Sonnensensor ist das Kernstück der Beschattung. Es gibt zwei Windancer-Modelle: Windancer KNX hat drei Sonnensensoren und liefert die Helligkeit aus Osten, Süden und Westen. Windancer KNX-GPS hat einen Sonnensensor mit dem die Helligkeit im Tagesverlauf homogen erfasst wird. Den aktuellen Sonnenstand berechnet das Gerät aus Zeit und Position. Die Daten liefert ein integrierter GPS-Empfänger. Ein Vorteil dieser Methode: Die Wetterstation kann die Beschattungen winkelgenau nach Höhe und Richtung der Sonne steuern. Die Lamellen werden also nur so weit geschlossen, dass keine direkte Sonne hereinscheint. Es kann sogar definiert werden, wie weit die Sonne in den Raum scheinen darf, wo also die Schattenkante auf dem Boden verlaufen soll.

Die Sonnenautomatik berücksichtigt die Himmelsrichtung der Sonne und den Schatten des Baumbestands

Die Lamellen der Jalousie werden der Sonnenhöhe entsprechend nachgeführt

Die Sonnenautomatik berücksichtigt den Schattenwurf des Dachsüberstands und kennt die Schattenkante

… und Schutz der Beschattung

Die weiteren Sensorwerte des Windancer helfen dabei, das Gebäude und besonders die Sonnenschutzbehänge vor widrigem Wetter zu schützen. Bei Regen oder Schnee werden empfindliche Markisen eingefahren. Der beheizte Sensor ignoriert dabei Tau und Nebel und ist schnell in der Reaktion, wenn der Niederschlag aufhört. Auch für die Fenstersteuerung im KNX-System kann die Info „Regen Ja/Nein“ genutzt werden.

Bei Frost werden Beschattungen nicht ausgefahren, um zu verhindern, dass sie in den Schienen einfrieren. Schon so manche Jalousie oder Dachmarkise ist gerissen, weil der Motor am Seil/Tuch gezogen hat und die Führung vereist war. Das verhindert der Frostalarm zuverlässig. Die Außentemperatur wird aber auch interessant, wenn es zu heiß wird. Dann wird der Sonnenschutz in die eingestellt Wärmeschutzposition gefahren, um Strahlungswärme abzuhalten, auch wenn andere Bedingungen der Sonnenautomatik nicht erfüllt sind.
Der Temperaturwert des Windancer KNX kann selbst verständlich auch für weiteren Regelungen im KNX-System herangezogen werden, zum Beispiel für die Heizung bzw. Klimatisierung.

Bei Windalarm werden Jalousien und Markisen eingefahren und sind für die manuelle Bedienung blockiert, um Sturmschäden zu verhindern. Auch für die Lüftungssteuerung über KNX wird die Windgeschwindigkeit gerne herangezogen.

Im Gegensatz zu anderen Elsner-Wetterstationen misst Windancer KNX die Windgeschwindigkeit mechanisch über ein Schalenkreuz. In einigen Ausschreibungen wird dieses Verfahren explizit gefordert. Von Vorteil sind vor allem die geringeren Kosten, da Standardbauteile verwendet werden und der Windsensor nicht einzeln kalibriert werden muss.  
Wenn Sie sich für Wetterstationen mit geräuschloser elektronischer Windmessung interessieren, empfehlen wir Suntracer KNX sl als Alternative. 
 

Zeitschaltungen

Bei Rollläden und Jalousien sind Zeitschaltungen häufig gefragt. Bei Windancer KNX-GPS wird das in zwei Schritten realisiert. Zunächst werden in der Wochenzeitschaltuhr Sequenzen für tägliche Ereignisse definiert. Im internen Logikmodul kann die Sequenz dann mit Ereignissen kombiniert werden, sodass auch bei Zeitfunktionen wichtige Alarmmeldung von Wind oder Regen beachtet werden. 

Mit der Kalenderzeitschaltuhr werden Ereignisse definiert, die sich z. B. jahreszeitlich bedingt ändern. Dabei wird die Zeitschaltung nur in einem festgelegten Datumsbereich ausgeführt.

Steckbrief Windancer

Windancer KNX

  • 3 Helligkeitssensoren für Ost- Süd und Westsonne
  • Beheizter Niederschlagssensor
  • Mechanischer Windsensor für Windgeschwindigkeit
  • Temperatursensor
  • 6 UND- und 6 ODER-Logiken

Windancer KNX-GPS

  • 1 Helligkeitssensor, Berechnung des Sonnenstands aus GPS-Daten
  • GPS-Empfänger für Zeit und Position
  • Beheizter Niederschlagssensor
  • Mechanischer Windsensor für Windgeschwindigkeit
  • Temperatursensor
  • Beschattungssteuerung für 8 Fassaden 
  • Wochenzeitschaltuhr mit 4 Sequenzen pro Tag
  • Kalenderzeitschaltuhr mit 3 Zeiträumen
  • 6 UND- und 6 ODER-Logiken

Praxisgerechte Details für die einfache Installation

Nur eines von viele Details: An der Halterung kann der Winkel zur Wand verstellt werden. So ist es auch bei überhängenden Wänden oder schräg stehenden Masten kein Problem, die Wetterstation korrekt auszurichten und so optimale Messbedingungen zu schaffen.

Die Zuleitung kann vor der Halterung aus dem Gehäuse geführt und Aufputz verlegt werden oder durch die Halterung direkt in die Wand geführt werden.

Im Gehäuse ist genügend Platz für den Anschluss von Hilfsspannung und KNX-Busleitung.

Windancer KNX wird in Kürze lieferbar sein. Neugierig? Laden Sie sich bereits jetzt die KNX-Applikation herunterladen und probieren sie in Ihrem ETS-Projekt aus!

KNX-Applikation Windancer KNX

KNX-Applikation Windancer KNX-GPS