Wetterstation mit GPS-Empfänger
Die Wetterstation Suntracer KNX vereint Sensoren für Helligkeit, Windgeschwindigkeit, Temperatur und die Niederschlagserkennung. Das Allround-Gerät zur Wetterdatenerfassung hatte bisher eine DCF77-Antenne, die die Funkuhrzeit lieferte. In Zukunft wird der Suntracer alternativ als Suntracer KNX-GPS mit integriertem GPS-Empfänger angeboten (zum Patent angemeldet WO 2007/006775 A1).
Mit dem GPS-Empfänger stehen der Wetterstation die geografische Position (Längen- und Breitengrad) und die Weltzeit (UTC) zur Verfügung. Um die Ortszeit zu erhalten, wird in der Produktdatei des Suntracer KNX GPS (Software ETS) das Land ausgewählt. Sommer- und Winterzeit werden dann automatisch berücksichtigt. Selbstverständlich kann die aktuelle Ortszeit auch auf den KNX-Bus gesendet werden.
Standort und Ortszeit werden für die sonnenstandsabhängige Steuerung von Beschattungen benötigt, denn aus ihnen lassen sich aktuelle Sonnenrichtung (Azimut) und -höhe (Elevation) ermitteln. Das Bus-System kennt somit den Stand der Sonne und die Helligkeit, die durch einen Sonnensensor gemessen wird. Spezielle Automatikfunktionen können dann z. B. die Lamellen von Jalousien optimal ausrichten, Beschattungen nur bei Sonne aus einer bestimmten Richtung schließen oder die Schattenkante nachführen, so dass die Sonne nur bis zu einer bestimmten Grenze in den Raum scheint. Ziel der Anpassung des Sonnenschutzes an den Sonnenstand ist es, möglichst viel Tageslicht in den Raum zu lassen, aber direkte Sonneneinstrahlung, die blendet und den Raum überhitzt, zu verhindern.
Mit der Wetterstation Suntracer KNX-GPS werden Empfang und Verarbeitung des Zeitsignals verbessert. Das bisher verwendete DCF77-Signal kann nur regional genutzt werden. Je weiter von der Sendeantenne in Frankfurt/Main entfernt, desto schwieriger und seltener sind Datum und Zeit zu empfangen. Auch abschirmende Hindernisse, wie z. B. große Gebäude in der Umgebung, können den DCF77-Empfang schon innerhalb Deutschlands beeinträchtigen. Die Koordinaten des Standorts mussten außerdem manuell eingegeben werden. Durch den Empfang der GPS-Daten liegen die Angaben in Zukunft weltweit und jederzeit exakt vor.
Presseinformation, Stand: 17.07.2008












